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	<title>Comments on: Woher kommt der Schweizer Bergführer namens Jochen?</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1281</link>
	<description></description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 02:12:17 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Woher kommt der Schweizer Bergführer namens Jochen? by: Peter</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1281#comment-1239559</link>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 00:29:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1281#comment-1239559</guid>
					<description>Habe heute im SF eine aus D eingewanderte Hstorikerin mit einer wunderschönen Mischung zwischen Hoch- und Berndeutsch gehört. Mein Hobbylinguistenherz hüpfte. 
Ich hatte mal einen Chef der sprach ganz ähnlich wie Stoehlker, trotzdem wirkte das bei dem Chef viel weicher und sympathischer als bei Stoehlker. Der Tonfall ist absolut entscheidend, wie ein Akzent auf mich wirkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Habe heute im SF eine aus D eingewanderte Hstorikerin mit einer wunderschönen Mischung zwischen Hoch- und Berndeutsch gehört. Mein Hobbylinguistenherz hüpfte.<br />
Ich hatte mal einen Chef der sprach ganz ähnlich wie Stoehlker, trotzdem wirkte das bei dem Chef viel weicher und sympathischer als bei Stoehlker. Der Tonfall ist absolut entscheidend, wie ein Akzent auf mich wirkt.
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Woher kommt der Schweizer Bergführer namens Jochen? by: pfuus</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1281#comment-1228549</link>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 22:53:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1281#comment-1228549</guid>
					<description>@ Zürcher

Der Kachelmann ist quasi 5 min von der CH Grenze entfernt, in einem dem Baseldeutschen sehr ähnlich klingenden Dialektumfeld aufgewachsen-kein Wunder also!

Apropos Rückbesinnung, in einer herrenlosen, im Zug liegenden NZZ stiess ich auf eine halbseitige Werbung des NZZ Libro.
 Wer wirbt denn da in armenischen Schriftzeichen, dachte ich zuerst, dann las ich:

E Muetersprooch cha noodisnoo verlottere
und verloore go. Ooni öppis z merke,
passed mer üüs all mee em Hoochtüütschen
aa und verlüüred eso all mee vom ene
riiche, aalte Sproochschatz. (Accent grave über den o gibts auf meinem Comp nicht)

Ah, Zürichdeutsches Wörterbuch, 2. Auflage. Die Ängste dachte ich, legte die Zeitung weg und döste so vor mich hin. 

Etwa zeitgleich fuhr der Zug im nächsten Bhf. ein und  mein Abteil betraten zwei Herren, die sich unmittelbar hinter mich setzten.
 
Morgen wird die NZZ wohl ganzseitig werben.


Der Maximilian Schell, ja ok, obwohl er ja heutzutage eher die Rollen grapschender Graf sucht junges Reh, oder HuiBuh das Schlossgespenst  ,. in abgetakelten TV Serien spielt.Was ist er denn eigentlich, Schweizer oder Österreicher?

Sofia Milos beherrscht auf jeden Fall die Körpersprache , sonst hätte sie in Hollywood auch keine Chance gehabt. CSI Miami etc. würde ich übrigens mit guter Schauspielerei nicht unbedingt in Verbindung bringen.


&quot;..wieso Thoitsche nicht eben diese unsere Sprache perfekt beherrschen sollen.&quot;

Die Menschen sind eben verschieden und unterschiedlich begabt, was dem Einen gelingt ,macht dem Anderen Mühe.

Zum Vergleich ein gängiges Vorurteil:&quot; Alle Afrikaner haben Rhythmus im Blut und sind daher rhythmisch begabt&quot; 
Die Chance, dass dem so ist, ist natürlich ungleich viel grösser als bei der mitteleuropäischen Bevölkerung, aber deshalb von &quot;Alle&quot; zu sprechen ist Unsinn.
Mit Sprachen verhält es sich ebenso. 
Wenn es Schweizern ( ich rede nicht von den Ausnahmen) gelingt Hochdeutsch  ohne Färbung zu sprechen,  können sie von Deutschen natürlich einen solchen Lernprozess in Bezug auf ihren Dialekt ebenso erwarten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Zürcher</p>
	<p>Der Kachelmann ist quasi 5 min von der CH Grenze entfernt, in einem dem Baseldeutschen sehr ähnlich klingenden Dialektumfeld aufgewachsen-kein Wunder also!</p>
	<p>Apropos Rückbesinnung, in einer herrenlosen, im Zug liegenden NZZ stiess ich auf eine halbseitige Werbung des NZZ Libro.<br />
 Wer wirbt denn da in armenischen Schriftzeichen, dachte ich zuerst, dann las ich:</p>
	<p>E Muetersprooch cha noodisnoo verlottere<br />
und verloore go. Ooni öppis z merke,<br />
passed mer üüs all mee em Hoochtüütschen<br />
aa und verlüüred eso all mee vom ene<br />
riiche, aalte Sproochschatz. (Accent grave über den o gibts auf meinem Comp nicht)</p>
	<p>Ah, Zürichdeutsches Wörterbuch, 2. Auflage. Die Ängste dachte ich, legte die Zeitung weg und döste so vor mich hin. </p>
	<p>Etwa zeitgleich fuhr der Zug im nächsten Bhf. ein und  mein Abteil betraten zwei Herren, die sich unmittelbar hinter mich setzten.</p>
	<p>Morgen wird die NZZ wohl ganzseitig werben.</p>
	<p>Der Maximilian Schell, ja ok, obwohl er ja heutzutage eher die Rollen grapschender Graf sucht junges Reh, oder HuiBuh das Schlossgespenst  ,. in abgetakelten TV Serien spielt.Was ist er denn eigentlich, Schweizer oder Österreicher?</p>
	<p>Sofia Milos beherrscht auf jeden Fall die Körpersprache , sonst hätte sie in Hollywood auch keine Chance gehabt. CSI Miami etc. würde ich übrigens mit guter Schauspielerei nicht unbedingt in Verbindung bringen.</p>
	<p>&#8220;..wieso Thoitsche nicht eben diese unsere Sprache perfekt beherrschen sollen.&#8221;</p>
	<p>Die Menschen sind eben verschieden und unterschiedlich begabt, was dem Einen gelingt ,macht dem Anderen Mühe.</p>
	<p>Zum Vergleich ein gängiges Vorurteil:&#8221; Alle Afrikaner haben Rhythmus im Blut und sind daher rhythmisch begabt&#8221;<br />
Die Chance, dass dem so ist, ist natürlich ungleich viel grösser als bei der mitteleuropäischen Bevölkerung, aber deshalb von &#8220;Alle&#8221; zu sprechen ist Unsinn.<br />
Mit Sprachen verhält es sich ebenso.<br />
Wenn es Schweizern ( ich rede nicht von den Ausnahmen) gelingt Hochdeutsch  ohne Färbung zu sprechen,  können sie von Deutschen natürlich einen solchen Lernprozess in Bezug auf ihren Dialekt ebenso erwarten.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Woher kommt der Schweizer Bergführer namens Jochen? by: pfuus</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1281#comment-1226071</link>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:45:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1281#comment-1226071</guid>
					<description>@zürcher

Der Stoehlker hat es Ihnen angetan, was?
 Er ist ja auch der Prototyp einer gelungenen 40 jährigen Sprachintegration, die bei CH-lern so beliebte Mischung(Wir in der Schwiiz).

Sieht man aber von der erfolgsheischenden Art und seinem unsäglichen Sound einmal ab,  kann ihm doch ein entspannter    Umgang mit der deutschen Sprache  und ein reichhaltiges Vokabular attestiert werden.( Anders als bspw. sein Talk(Talg)genosse R. Liebi etc.)


 
Hört man  beispielsweise  dem von Ihnen häufig  erwähnten H.Schmidt zu,  haben Dialektpirouetten etwas zementschweres.

Tatsache ist, dass die &quot;Rückbesinnung&quot;  auf &quot;Schwiizerdüütsch&quot;, bzw. Erhebung der Schweizer Mundart als eigenständige Sprache, 2 Funktionen erfüllt:

1. Wahrung der Identität durch Abgrenzung( Angst, sprachlich geschluckt zu werden.)

2. Aufwertung des Selbstbewusstseins( Die Dtschen können meine &quot;Sprache&quot; nicht sprechen)

Tja, das Dilemma von: &quot; Deutsche Sprache schwere Sprache,man sagt Gaul und schreibt Pferd...&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@zürcher</p>
	<p>Der Stoehlker hat es Ihnen angetan, was?<br />
 Er ist ja auch der Prototyp einer gelungenen 40 jährigen Sprachintegration, die bei CH-lern so beliebte Mischung(Wir in der Schwiiz).</p>
	<p>Sieht man aber von der erfolgsheischenden Art und seinem unsäglichen Sound einmal ab,  kann ihm doch ein entspannter    Umgang mit der deutschen Sprache  und ein reichhaltiges Vokabular attestiert werden.( Anders als bspw. sein Talk(Talg)genosse R. Liebi etc.)</p>
	<p>Hört man  beispielsweise  dem von Ihnen häufig  erwähnten H.Schmidt zu,  haben Dialektpirouetten etwas zementschweres.</p>
	<p>Tatsache ist, dass die &#8220;Rückbesinnung&#8221;  auf &#8220;Schwiizerdüütsch&#8221;, bzw. Erhebung der Schweizer Mundart als eigenständige Sprache, 2 Funktionen erfüllt:</p>
	<p>1. Wahrung der Identität durch Abgrenzung( Angst, sprachlich geschluckt zu werden.)</p>
	<p>2. Aufwertung des Selbstbewusstseins( Die Dtschen können meine &#8220;Sprache&#8221; nicht sprechen)</p>
	<p>Tja, das Dilemma von: &#8221; Deutsche Sprache schwere Sprache,man sagt Gaul und schreibt Pferd&#8230;&#8221;
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Woher kommt der Schweizer Bergführer namens Jochen? by: pfuus</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1281#comment-1224300</link>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:11:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1281#comment-1224300</guid>
					<description>Diesen Millionen von Schweizern höre  ich immer ganz gerne zu, wenn sie sich in Standardsprache(Hochdeutsch) artikulieren müssen.
Das Spektrum reicht von hühnerhafter Unruhe  bis zur absoluten Schläfrigkeit.

Man denke nur an die Anstrengung ,die ein CH SchauspielschülerIn aufbringen muss, um auf der Bühne bestehen zu können.
Wenn der übliche Direktsprung nach Hollywood nicht gelingt, muss halt auch der CH-ler,   an seiner  Aussprache arbeiten, dass er ausserhalb des Heimatfilms ertragbar ist.

Es ist auch immer wieder interessant zu beobachten, dass CH- ler bei komplexeren Inhalten immer wieder auf &quot;Standarddeutsche&quot; Versatzstücke zurückgreifen, weil die 3 Dialekt-Herzensworte halt nicht mehr ausreichen.
 Zu beobachten in Talkshows, Radio sowie im Parlament( wenn man mal Ausschnitte zu sehen bekommt)

Ja, es klingt zuweilen lächerlich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Diesen Millionen von Schweizern höre  ich immer ganz gerne zu, wenn sie sich in Standardsprache(Hochdeutsch) artikulieren müssen.<br />
Das Spektrum reicht von hühnerhafter Unruhe  bis zur absoluten Schläfrigkeit.</p>
	<p>Man denke nur an die Anstrengung ,die ein CH SchauspielschülerIn aufbringen muss, um auf der Bühne bestehen zu können.<br />
Wenn der übliche Direktsprung nach Hollywood nicht gelingt, muss halt auch der CH-ler,   an seiner  Aussprache arbeiten, dass er ausserhalb des Heimatfilms ertragbar ist.</p>
	<p>Es ist auch immer wieder interessant zu beobachten, dass CH- ler bei komplexeren Inhalten immer wieder auf &#8220;Standarddeutsche&#8221; Versatzstücke zurückgreifen, weil die 3 Dialekt-Herzensworte halt nicht mehr ausreichen.<br />
 Zu beobachten in Talkshows, Radio sowie im Parlament( wenn man mal Ausschnitte zu sehen bekommt)</p>
	<p>Ja, es klingt zuweilen lächerlich!
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Woher kommt der Schweizer Bergführer namens Jochen? by: rca</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1281#comment-1223386</link>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:47:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1281#comment-1223386</guid>
					<description>Findet wirklich eine Mehrheit der Schweizer, dass es schrecklich klingt, wenn ein Deutscher sich am Dialekt versucht?

Finde ich gar nicht. Klar hat nicht jeder das gleiche Sprachgefühl und nicht alle werden so schnell akzentfrei, aber ich finde es einen riesigen Respektbeweis, wenn es eine/r überhaupt versucht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Findet wirklich eine Mehrheit der Schweizer, dass es schrecklich klingt, wenn ein Deutscher sich am Dialekt versucht?</p>
	<p>Finde ich gar nicht. Klar hat nicht jeder das gleiche Sprachgefühl und nicht alle werden so schnell akzentfrei, aber ich finde es einen riesigen Respektbeweis, wenn es eine/r überhaupt versucht.
</p>
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