<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/1.5.2" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Comments on: Kleine Typologie der deutschfreundlichen Schweizer</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1261</link>
	<description></description>
	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 17:52:57 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=1.5.2</generator>

	<item>
 		<title>Comment on Kleine Typologie der deutschfreundlichen Schweizer by: Victor</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1261#comment-1192258</link>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:12:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1261#comment-1192258</guid>
					<description>Tja, gewisse Leute dürfen sich nicht wundern stossen sie auf Ablehnung, kommen sie in ein Land, über das sie sich vorher kein kulturelles Wissen angeeignet haben, glauben, dass Auswandern in erster Linie nur Wohnsitzverlegung ist, wenn sie von der CH sprechen nur die Deutschschweiz meinen, glauben da die Amtssprache Hochdeutsch ist, dies auch gelebte Sprache ist. Weil einem selbst kaum etwas mit seiner Staatsbürgerschaft verbindet, tun dies andere auch nicht. Erwartet wird, dass man sich gefälligst Deutsch ausdrückt, da man ja die Verklausulierungen nicht versteht und sich der landeseigenen Kommunikation bedienen will. Das hiesse ja Abstand nehmen von der eignen Identität. Da zergeht vornehmlich das deutsche Akademikertum in endlosen Referaten darüber, ob CH-Deutsch Mundart, Dialekt, etc ist. Das ist völlig unerheblich. Fakt ist, dass die CH-Mundarten gelebte „Sprachen“ sind, sie haben den Stellenwert einer Muttersprache. Es nützt nichts schweizerisch zu denken, sich aber dem Hochdeutsch als Sprachwerkzeug zu bedienen und andersherum. Die meisten Deutschen sprechen ein verdeutschtes Versuchsschweizerdeutsch, ähnlich als spräche man verdeutschtes Englisch. Für diejenigen, die in der Mundart heimisch sind, klingt das nach Comedy, nach Veräppelung, Anbiederei, kann gar als Geringschätzung empfunden werden. Versuchte sich ein CHer auf Ruhrpott-Deutsch, z.B., Möllmsch (Mülheimerisch), kassierte sich dieser sehr schnell ein „Wat biss du denn füar einer? Willze mich verkohlen oder wat? Sprich man liebba Deutsch.....“ Dies ist dann verständlich, legitim; andersherum, wird von sehr vielen Deutschen hier eine ähnliche Reaktion überhaupt nicht verstanden, sie wird nicht zugebilligt. CHer leiden dann an einem Minderwertigkeitskomplex, da sie gerne Hochdeutsch sprechen würden, es aber nicht können. Sie wollen es gar nicht genauso können und müssen es auch nicht, sie haben gar kein Interesse daran, da ihre Mundart Teil ihrer Identität ist.
Wer sich in einem anderen Land niederlässt und bei seiner heimischen Kommunikation und seinen Verhaltensweisen bleibt, der wird immer ein Fremdkörper sein, der integriert sich nicht wirklich, da Integration einsickern in die andere Kultur heisst, mindestens in gewissen Teilen Abstand von seiner Identität nehmen bedeutet. Es ist nicht intolerant, xenophob, etc. wird von den Menschen des Gastlandes gefordert, dass man sich dem so annimmt. Der Ausländer ist in dem Fall hier gefordert. Offenbar haben sehr viele Deutsche grade damit einige Probleme.

Sich von Hochdeutsch auf Mundart umstellen ist besonders schwer, da zum einen ja eine starker Verwandtschaft besteht, aber man zum anderen aus hochdeutscher Sicht bewusst falsch sprechen muss, unter Verwendung von vergleichsweise eher primitiverer Grammatik, einem rollenden „R“ und Kehllauten. Da ist es für so manchen fast „einfacher“ eine komplett andere Sprache zu lernen.
In der CH kann man durchaus hochdeutsch sprechen und sich zugleich der CH-Kommunikation annehmen ohne dass grossartige Missverständnisse, soziokulturelle Reibereien entstehen; damit können beide Seiten eigentlich gut leben. Das ist der Vorteil den man als Deutscher hier haben kann. Lieber diese Variante, als das weitverbreitete Pseudoschweizerdeutsch. Die wenigsten können wirklich Mundart. Je später man hierhin kommt, desto schwieriger wird es.

Wer es lieber „Direkt Deutsch“ mag und nur damit leben möchte/kann, der bleibt besser daheim.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Tja, gewisse Leute dürfen sich nicht wundern stossen sie auf Ablehnung, kommen sie in ein Land, über das sie sich vorher kein kulturelles Wissen angeeignet haben, glauben, dass Auswandern in erster Linie nur Wohnsitzverlegung ist, wenn sie von der CH sprechen nur die Deutschschweiz meinen, glauben da die Amtssprache Hochdeutsch ist, dies auch gelebte Sprache ist. Weil einem selbst kaum etwas mit seiner Staatsbürgerschaft verbindet, tun dies andere auch nicht. Erwartet wird, dass man sich gefälligst Deutsch ausdrückt, da man ja die Verklausulierungen nicht versteht und sich der landeseigenen Kommunikation bedienen will. Das hiesse ja Abstand nehmen von der eignen Identität. Da zergeht vornehmlich das deutsche Akademikertum in endlosen Referaten darüber, ob CH-Deutsch Mundart, Dialekt, etc ist. Das ist völlig unerheblich. Fakt ist, dass die CH-Mundarten gelebte „Sprachen“ sind, sie haben den Stellenwert einer Muttersprache. Es nützt nichts schweizerisch zu denken, sich aber dem Hochdeutsch als Sprachwerkzeug zu bedienen und andersherum. Die meisten Deutschen sprechen ein verdeutschtes Versuchsschweizerdeutsch, ähnlich als spräche man verdeutschtes Englisch. Für diejenigen, die in der Mundart heimisch sind, klingt das nach Comedy, nach Veräppelung, Anbiederei, kann gar als Geringschätzung empfunden werden. Versuchte sich ein CHer auf Ruhrpott-Deutsch, z.B., Möllmsch (Mülheimerisch), kassierte sich dieser sehr schnell ein „Wat biss du denn füar einer? Willze mich verkohlen oder wat? Sprich man liebba Deutsch&#8230;..“ Dies ist dann verständlich, legitim; andersherum, wird von sehr vielen Deutschen hier eine ähnliche Reaktion überhaupt nicht verstanden, sie wird nicht zugebilligt. CHer leiden dann an einem Minderwertigkeitskomplex, da sie gerne Hochdeutsch sprechen würden, es aber nicht können. Sie wollen es gar nicht genauso können und müssen es auch nicht, sie haben gar kein Interesse daran, da ihre Mundart Teil ihrer Identität ist.<br />
Wer sich in einem anderen Land niederlässt und bei seiner heimischen Kommunikation und seinen Verhaltensweisen bleibt, der wird immer ein Fremdkörper sein, der integriert sich nicht wirklich, da Integration einsickern in die andere Kultur heisst, mindestens in gewissen Teilen Abstand von seiner Identität nehmen bedeutet. Es ist nicht intolerant, xenophob, etc. wird von den Menschen des Gastlandes gefordert, dass man sich dem so annimmt. Der Ausländer ist in dem Fall hier gefordert. Offenbar haben sehr viele Deutsche grade damit einige Probleme.</p>
	<p>Sich von Hochdeutsch auf Mundart umstellen ist besonders schwer, da zum einen ja eine starker Verwandtschaft besteht, aber man zum anderen aus hochdeutscher Sicht bewusst falsch sprechen muss, unter Verwendung von vergleichsweise eher primitiverer Grammatik, einem rollenden „R“ und Kehllauten. Da ist es für so manchen fast „einfacher“ eine komplett andere Sprache zu lernen.<br />
In der CH kann man durchaus hochdeutsch sprechen und sich zugleich der CH-Kommunikation annehmen ohne dass grossartige Missverständnisse, soziokulturelle Reibereien entstehen; damit können beide Seiten eigentlich gut leben. Das ist der Vorteil den man als Deutscher hier haben kann. Lieber diese Variante, als das weitverbreitete Pseudoschweizerdeutsch. Die wenigsten können wirklich Mundart. Je später man hierhin kommt, desto schwieriger wird es.</p>
	<p>Wer es lieber „Direkt Deutsch“ mag und nur damit leben möchte/kann, der bleibt besser daheim.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Kleine Typologie der deutschfreundlichen Schweizer by: Egon</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1261#comment-1186289</link>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 10:11:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1261#comment-1186289</guid>
					<description>@ ric

Primärsprache (für die Begriffsstutzigen: die Sprache auf der man zuerst jemanden begrüßt oder anspricht)

na na; so geht das nicht. Primärsprache ist etwas ganz anderes. Und Unverschämtheiten haben noch nie geholfen, mangelndes Wissen zu kaschieren. Wie gesagt, Dummheit und deren unverfrorene Einsatz sind wohl das eigentliche Problem. Wenn jeder denkt, es gehe nach seinen Regeln und ureigenen Definitionen, dann will mir das recht &quot;preussisch&quot; erscheinen. 

Primärsprache ist die, die sie nicht &quot;erlernen&quot; brauchen. Gesten zum Beispiel gehören dazu. Also &quot;sitzenmachen&quot; - das gefällt doch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ ric</p>
	<p>Primärsprache (für die Begriffsstutzigen: die Sprache auf der man zuerst jemanden begrüßt oder anspricht)</p>
	<p>na na; so geht das nicht. Primärsprache ist etwas ganz anderes. Und Unverschämtheiten haben noch nie geholfen, mangelndes Wissen zu kaschieren. Wie gesagt, Dummheit und deren unverfrorene Einsatz sind wohl das eigentliche Problem. Wenn jeder denkt, es gehe nach seinen Regeln und ureigenen Definitionen, dann will mir das recht &#8220;preussisch&#8221; erscheinen. </p>
	<p>Primärsprache ist die, die sie nicht &#8220;erlernen&#8221; brauchen. Gesten zum Beispiel gehören dazu. Also &#8220;sitzenmachen&#8221; - das gefällt doch.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Kleine Typologie der deutschfreundlichen Schweizer by: wolfi</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1261#comment-1186285</link>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 09:04:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1261#comment-1186285</guid>
					<description>so schwer ist schweizerdeutsch lernen nicht. klar gehts einfacher mit schweizer lebenspartner. man kommt besser und viel schneller in den rythmus der &quot;sprache&quot;. fünf jahre brauchts aber schon, um &quot;akzentfrei&quot; zu sein....
ist aber kein muss, sicher nicht, dennoch finde ich situtationen immer lustig, wenn leute, mit denen ich beruflich zu tun habe, die mich schon länger kennen, irgendwenn erfahren, dass ich deutscher bin, da bleibt immer ein gehöriges staunen zurück, warum auch immer.
das mit dem schweizer pass kann ich bestätigen, smilla, wer keinen schweizer pass beantragt, macht sich &quot;verdächtig&quot;, dabei reicht ein roter doch, dunkelrot ist eh dezenter als dieses knallige signalrot ;-).

grüess wolfi</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>so schwer ist schweizerdeutsch lernen nicht. klar gehts einfacher mit schweizer lebenspartner. man kommt besser und viel schneller in den rythmus der &#8220;sprache&#8221;. fünf jahre brauchts aber schon, um &#8220;akzentfrei&#8221; zu sein&#8230;.<br />
ist aber kein muss, sicher nicht, dennoch finde ich situtationen immer lustig, wenn leute, mit denen ich beruflich zu tun habe, die mich schon länger kennen, irgendwenn erfahren, dass ich deutscher bin, da bleibt immer ein gehöriges staunen zurück, warum auch immer.<br />
das mit dem schweizer pass kann ich bestätigen, smilla, wer keinen schweizer pass beantragt, macht sich &#8220;verdächtig&#8221;, dabei reicht ein roter doch, dunkelrot ist eh dezenter als dieses knallige signalrot <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
	<p>grüess wolfi
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Kleine Typologie der deutschfreundlichen Schweizer by: Ric</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1261#comment-1186278</link>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 07:57:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1261#comment-1186278</guid>
					<description>@Smilla

Es ist für Schweizer halt unverständlich dass nicht Jedermann und Jedefrau auf Erden rund um die Uhr davon träumt einst Schweizer zu werden. Dass die das gar als so eine Art &quot;Kränkung&quot; verstanden haben (&quot;Was, wieso nicht?&quot;) spricht Bände.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Smilla</p>
	<p>Es ist für Schweizer halt unverständlich dass nicht Jedermann und Jedefrau auf Erden rund um die Uhr davon träumt einst Schweizer zu werden. Dass die das gar als so eine Art &#8220;Kränkung&#8221; verstanden haben (&#8221;Was, wieso nicht?&#8221;) spricht Bände.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Kleine Typologie der deutschfreundlichen Schweizer by: pfuus</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1261#comment-1186082</link>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 21:35:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1261#comment-1186082</guid>
					<description>@Ric

Ja, da haben Sie &quot;latürnich&quot; :-)) Recht, es fragt sich nur wo dieser Standpunkt eigentlich ist: &quot;Latrine oder Salon&quot;,das ist hier die Frage!

Ich bin übrigens kein Verfechter des Hochdeutschen in der CH, ich habe nur etwas gegen Argumente, die zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal hervorkommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Ric</p>
	<p>Ja, da haben Sie &#8220;latürnich&#8221; <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) Recht, es fragt sich nur wo dieser Standpunkt eigentlich ist: &#8220;Latrine oder Salon&#8221;,das ist hier die Frage!</p>
	<p>Ich bin übrigens kein Verfechter des Hochdeutschen in der CH, ich habe nur etwas gegen Argumente, die zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal hervorkommen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>
