<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/1.5.2" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Comments on: Schweizer Kultur: Mit Wassermusik von Händel in den Welthandel</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/126</link>
	<description></description>
	<pubDate>Thu, 23 May 2013 02:10:49 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=1.5.2</generator>

	<item>
 		<title>Comment on Schweizer Kultur: Mit Wassermusik von Händel in den Welthandel by: Administrator</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/126#comment-1396</link>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2005 11:14:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/126#comment-1396</guid>
					<description>@Weiacher Geschichten,
Danke für das freundliche Lob!
Auch die Deutschen erleben häufig, dass ihnen bekannte Wörter nicht im Duden stehen. Der Duden ist ein vorschreibendes Regelwerk (präskriptiv) sondern ein &quot;beschreibendes&quot; (deskriptives) Werk.

Auf Deutsch gesagt: Wenn ein Wort mit einer genügend grossen Anzahl von Quellen belegt werden kann, also von einer grossen Sprechermenge verwendet und akzeptiert wird, landet es im Duden. Sonst fliegt es wieder raus. Beispiel: Ein paar Jahre war &quot;die Kautsch&quot; im Duden, dann flog sie wieder raus und wurde durch &quot;die Couch&quot; ersetzt. Das Wort &quot;Kautsch&quot; hatte sich doch nicht länger halten können.

Spiegel-Online hat mal nach solchen Wörter gesucht, z. B. die vielen Varianten im Deutschen für den Rest eines gegessenen Apfels: Apfelbutzen, Apfelkitsche, etc. etc., die stehen alle nicht im Duden, weil sie nur regional bekannt sind und nicht von allen Sprechern akzeptiert werden.

Gruss, Jens Wiese</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Weiacher Geschichten,<br />
Danke für das freundliche Lob!<br />
Auch die Deutschen erleben häufig, dass ihnen bekannte Wörter nicht im Duden stehen. Der Duden ist ein vorschreibendes Regelwerk (präskriptiv) sondern ein &#8220;beschreibendes&#8221; (deskriptives) Werk.</p>
	<p>Auf Deutsch gesagt: Wenn ein Wort mit einer genügend grossen Anzahl von Quellen belegt werden kann, also von einer grossen Sprechermenge verwendet und akzeptiert wird, landet es im Duden. Sonst fliegt es wieder raus. Beispiel: Ein paar Jahre war &#8220;die Kautsch&#8221; im Duden, dann flog sie wieder raus und wurde durch &#8220;die Couch&#8221; ersetzt. Das Wort &#8220;Kautsch&#8221; hatte sich doch nicht länger halten können.</p>
	<p>Spiegel-Online hat mal nach solchen Wörter gesucht, z. B. die vielen Varianten im Deutschen für den Rest eines gegessenen Apfels: Apfelbutzen, Apfelkitsche, etc. etc., die stehen alle nicht im Duden, weil sie nur regional bekannt sind und nicht von allen Sprechern akzeptiert werden.</p>
	<p>Gruss, Jens Wiese
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Schweizer Kultur: Mit Wassermusik von Händel in den Welthandel by: Administrator</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/126#comment-1395</link>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2005 11:08:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/126#comment-1395</guid>
					<description>Miki,
wie unterscheidest Du bitte zwischen
Streit, Streitereien und Zwist?
Bitte mal gaaaanz ausführlich zum mitschreiben.

Gruss, Jens</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Miki,<br />
wie unterscheidest Du bitte zwischen<br />
Streit, Streitereien und Zwist?<br />
Bitte mal gaaaanz ausführlich zum mitschreiben.</p>
	<p>Gruss, Jens
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Schweizer Kultur: Mit Wassermusik von Händel in den Welthandel by: Mikki Studer</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/126#comment-1393</link>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2005 10:38:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/126#comment-1393</guid>
					<description>Also, ich bin auch der Meinung, dass Händel eine veraltete Form für Streitereien, Zwist (da widerspreche ich dem Duden, der es mit Streit gleichsetzt) ist.
Nur, es handelt sich beim SVP-Plakat ja um (politische) Werbung und da müssen einfach gut klingende Worte her - und ich muss sagen, dass Händel verglichen mit Streitereien einfach irgendwie geil klingt! Ich würde sagen, gut getroffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Also, ich bin auch der Meinung, dass Händel eine veraltete Form für Streitereien, Zwist (da widerspreche ich dem Duden, der es mit Streit gleichsetzt) ist.<br />
Nur, es handelt sich beim SVP-Plakat ja um (politische) Werbung und da müssen einfach gut klingende Worte her - und ich muss sagen, dass Händel verglichen mit Streitereien einfach irgendwie geil klingt! Ich würde sagen, gut getroffen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Schweizer Kultur: Mit Wassermusik von Händel in den Welthandel by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/126#comment-1392</link>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2005 10:27:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/126#comment-1392</guid>
					<description>Vermutlich ist „die Händel“ tatsächlich etwas veraltet. In meiner Kinderzeit hörte  ich oft Eltern (natürlich auch meine) zu den Kindern sagen „höret jetz uuf händle!“ (= hört jetzt auf zu streiten!). Also gibt (gab) es das in gesprochener Sprache sogar als Verb (mir in helvetischem Hochdeutsch hingegen nicht bekannt). Allerdings habe ich dieses Verb schon lange nicht mehr gehört. Richtig moderne Eltern sagen wohl eher „Höret jetz uuf fighte!“</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Vermutlich ist „die Händel“ tatsächlich etwas veraltet. In meiner Kinderzeit hörte  ich oft Eltern (natürlich auch meine) zu den Kindern sagen „höret jetz uuf händle!“ (= hört jetzt auf zu streiten!). Also gibt (gab) es das in gesprochener Sprache sogar als Verb (mir in helvetischem Hochdeutsch hingegen nicht bekannt). Allerdings habe ich dieses Verb schon lange nicht mehr gehört. Richtig moderne Eltern sagen wohl eher „Höret jetz uuf fighte!“
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Schweizer Kultur: Mit Wassermusik von Händel in den Welthandel by: Weiacher Geschichte(n)</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/126#comment-1391</link>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2005 10:17:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/126#comment-1391</guid>
					<description>Guter Beitrag, Herr Wiese! Flockig geschrieben und genau auf den Punkt. Jetzt müssen ausser den Diaspora-Deutschen in der Schweiz nur noch die Deutschland-Deutschen begreifen, dass es auch etwas selbst dann geben kann, wenn es NICHT im Duden steht. Viele von ihnen scheinen der Meinung zu sein, dass Sprachformen, die in den Standardwerken aus Mannheim nicht auftauchen, auch nicht existieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Guter Beitrag, Herr Wiese! Flockig geschrieben und genau auf den Punkt. Jetzt müssen ausser den Diaspora-Deutschen in der Schweiz nur noch die Deutschland-Deutschen begreifen, dass es auch etwas selbst dann geben kann, wenn es NICHT im Duden steht. Viele von ihnen scheinen der Meinung zu sein, dass Sprachformen, die in den Standardwerken aus Mannheim nicht auftauchen, auch nicht existieren.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>
