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	<title>Comments on: Wie die Schweizer feiern &#8212; Apéros sind anstrengend</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/122</link>
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	<pubDate>Wed, 16 May 2012 23:00:24 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Wie die Schweizer feiern &#8212; Apéros sind anstrengend by: daniel</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/122#comment-187120</link>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 08:12:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/122#comment-187120</guid>
					<description>Öhm, liebe Simone, an einer Bar trinkt man keinen Apero. Höchtens das Feierabendbier. Der Apero ist ein gesellschaftlicher Anlass in stehender Runde für eine geschlossene Gesellschaft, also einen klar umrissenen Personenkreis. Dass Frauen bei solchen Gelegenheiten unangemessen &quot;angemacht&quot; werden halte ich für ein Gerücht. Dass eine Frau, die alleine an eine Bar geht, als Freiwild betrachtet wird von den dort anwesenden Männern kann ich mir dagegen viel eher vorstellen.

Daher, liebe Simone, solltest du dich besser an die Aperos halten, statt in Bars zu gehen :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Öhm, liebe Simone, an einer Bar trinkt man keinen Apero. Höchtens das Feierabendbier. Der Apero ist ein gesellschaftlicher Anlass in stehender Runde für eine geschlossene Gesellschaft, also einen klar umrissenen Personenkreis. Dass Frauen bei solchen Gelegenheiten unangemessen &#8220;angemacht&#8221; werden halte ich für ein Gerücht. Dass eine Frau, die alleine an eine Bar geht, als Freiwild betrachtet wird von den dort anwesenden Männern kann ich mir dagegen viel eher vorstellen.</p>
	<p>Daher, liebe Simone, solltest du dich besser an die Aperos halten, statt in Bars zu gehen <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wie die Schweizer feiern &#8212; Apéros sind anstrengend by: Simone</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/122#comment-32774</link>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2007 14:26:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/122#comment-32774</guid>
					<description>Ohne die Apéro-Kultur wäre ich in der Schweiz eingegangen. Bei der Gelegenheit habe ich alle wichtigen und unwichtigen Leute kennengelernt. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass man hierzulande in Sachen Emanzipation mindestens noch 15 Jahre hinterher ist. Für eine Frau scheint es ausserhalb grösserer Städte recht ungewöhnlich zu sein, wenn sie alleine an eine Bar geht. Über die Interessen schweizer Männer beim Apéro könntest Du einen eigenen Blog schreiben, Jens! Ich hatte noch nie so viele Offerten von alten Säcken...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ohne die Apéro-Kultur wäre ich in der Schweiz eingegangen. Bei der Gelegenheit habe ich alle wichtigen und unwichtigen Leute kennengelernt. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass man hierzulande in Sachen Emanzipation mindestens noch 15 Jahre hinterher ist. Für eine Frau scheint es ausserhalb grösserer Städte recht ungewöhnlich zu sein, wenn sie alleine an eine Bar geht. Über die Interessen schweizer Männer beim Apéro könntest Du einen eigenen Blog schreiben, Jens! Ich hatte noch nie so viele Offerten von alten Säcken&#8230;
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Wie die Schweizer feiern &#8212; Apéros sind anstrengend by: Urs von T.</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/122#comment-11387</link>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2006 17:00:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/122#comment-11387</guid>
					<description>zum apero gibt es meistens ein cuepli oder wiise.
am warmen sommertagen durfte es auch schon mal ein dibbidabbi sein.wer kennt das?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>zum apero gibt es meistens ein cuepli oder wiise.<br />
am warmen sommertagen durfte es auch schon mal ein dibbidabbi sein.wer kennt das?
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wie die Schweizer feiern &#8212; Apéros sind anstrengend by: räulfi</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/122#comment-1453</link>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2005 13:24:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/122#comment-1453</guid>
					<description>Ich kenne 'den' Apero eigentlich nur als Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen (gegenseitiges Vorstellen) oder bei 'wichtigen' Angelegenheiten, sprich Verabschiedung von  Mitarbeiteren, 'hohe' Geburtstage, Familienfesten, gediegenen Abendessen, Vernissagen/Dernièren. Allgemein als Einstimmung auf etwas wichtigere Anlässe halt.
Oder einfach weils Spass macht, sich bei Häppchen und gutem Wein/Champagner mit netten Leuten zu unterhalten.
Wenns halt mal ein eher unfreiwilliger und  gezwungener Anlass sein sollte, empfiehlt es sich auf jeden Fall trotz Unlust aufzukreuzen und sich dann möglichst rasch und höflich wieder zu verabschieden. Im allgemeinen wird niemand deswegen böse sein.
Angestossen wird jeweils bei einem Getränkewechsel und wenn die Runde überschaubar ist (also sicher nicht mit jedem persönlich anstossen, wenn 15 oder mehr Leute anwesend sind. In diesem Fall reicht ein 'zum Wohl miteinander' od. ähnliches). Das meiner Meinung nach schlimmste Verhalten ist übrigens nicht das 'nichtindieaugenschauen', sondern das Glas abzusetzen, ohne einen Schluck getrunken zu haben... zeugt von wenig Wertschätzung und macht das ganze Anstoss-Ritual zunichte:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich kenne &#8216;den&#8217; Apero eigentlich nur als Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen (gegenseitiges Vorstellen) oder bei &#8216;wichtigen&#8217; Angelegenheiten, sprich Verabschiedung von  Mitarbeiteren, &#8216;hohe&#8217; Geburtstage, Familienfesten, gediegenen Abendessen, Vernissagen/Dernièren. Allgemein als Einstimmung auf etwas wichtigere Anlässe halt.<br />
Oder einfach weils Spass macht, sich bei Häppchen und gutem Wein/Champagner mit netten Leuten zu unterhalten.<br />
Wenns halt mal ein eher unfreiwilliger und  gezwungener Anlass sein sollte, empfiehlt es sich auf jeden Fall trotz Unlust aufzukreuzen und sich dann möglichst rasch und höflich wieder zu verabschieden. Im allgemeinen wird niemand deswegen böse sein.<br />
Angestossen wird jeweils bei einem Getränkewechsel und wenn die Runde überschaubar ist (also sicher nicht mit jedem persönlich anstossen, wenn 15 oder mehr Leute anwesend sind. In diesem Fall reicht ein &#8216;zum Wohl miteinander&#8217; od. ähnliches). Das meiner Meinung nach schlimmste Verhalten ist übrigens nicht das &#8216;nichtindieaugenschauen&#8217;, sondern das Glas abzusetzen, ohne einen Schluck getrunken zu haben&#8230; zeugt von wenig Wertschätzung und macht das ganze Anstoss-Ritual zunichte:-)
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Wie die Schweizer feiern &#8212; Apéros sind anstrengend by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/122#comment-1389</link>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2005 09:59:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/122#comment-1389</guid>
					<description>Wer schon jemals in der Romandie wohnte, arbeitete oder sonst häufig dort war, wird die Erfahrung gemacht haben, dass im „Wilden Westen“ unzählige Gelegenheiten bestehen, ein Apéro zu veranstalten. Ja es gibt sogar den Ausdruck: „C’est l’heure de l’apéro“ ( = Es ist Aperitif-Zeit, bzw. Aperitif-Stunde). Fragt ihr nun naiv verschiedene Leute, um welche Zeit denn das sei, stellt ihr fest, dass die Antworten stark auseinanderklaffen. Vereinfacht gesagt ist es irgendwann gleich nach dem Frühstück bis kurz vor Mittagessen. Vermutlich ist es einfach der Small-Talk, der erlauben soll, mit trinken zu beginnen. 

Apropos Small-Talk zum trinken: Ruft nie eine Ambulanz oder sucht nicht nach der blutverschmierten Axt, wenn ein Deutschschweizer das gesundheitliche Leiden erwähnt: „ich han Spält im Rugge“ (= ich habe Spalten im Rücken), sondern schenkt ihm einfach (wieder) etwas zum Trinken ein. Damit wird der komplett ausgetrocknete Rücken wieder befeuchtet.    

Die Romands trinken ausserdem nicht aus den oben im Bild gezeigten „kulinarisch hochstehenden“ Weissweingläsern, sondern eher in solchen „gläsernen Bechern“  (mit oder ohne Aufschrift): 

http://www.fwbrugg.ch/pic/shop/P5280674.jpg

Wie der abgebildete Aufdruck beweist, sind die auch in der Deutschschweiz beliebt. 

Ich musste übrigens feststellen, dass diese Gläser im Ausland unbekannt sind. Als ich noch in Genf wohnte, wollte ich mal meinen Haushalt mit solchen Weissweingläsern ausrüsten. Dies kam mir natürlich genau an dem Tag in den Sinn, als ich nach Frankreich einkaufen ging. So fand ich dann nur ähnliche, viel zu stark verzierte Gläser (die, glaube ich, als Saki-Gläser zum Verkauf standen).  

Vorteile dieser kleinen Gläser:  
- man kann weniger einschenken, und glaubt dadurch, weniger getrunken zu haben
- sie klingen nicht beim Anstossen, verleiten eher zu weniger Anstoss-Handlungen (siehe Kommentar von Severein: je westlicher – z.B. Romandie – um so weniger Anstossbewegungen) 
- man kann sie auch gleich für das „Verriisserli“ oder „le digestif“ ( = Zerreisser/Verdauer, Ausdrücke für Schnaps nach dem Essen) benützen. (um die Schnaps-Zeit könnte ja sowieso niemand mehr aufstehen, um neue Gläser zu holen. Grund: Muskelkater vom Anstossen)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wer schon jemals in der Romandie wohnte, arbeitete oder sonst häufig dort war, wird die Erfahrung gemacht haben, dass im „Wilden Westen“ unzählige Gelegenheiten bestehen, ein Apéro zu veranstalten. Ja es gibt sogar den Ausdruck: „C’est l’heure de l’apéro“ ( = Es ist Aperitif-Zeit, bzw. Aperitif-Stunde). Fragt ihr nun naiv verschiedene Leute, um welche Zeit denn das sei, stellt ihr fest, dass die Antworten stark auseinanderklaffen. Vereinfacht gesagt ist es irgendwann gleich nach dem Frühstück bis kurz vor Mittagessen. Vermutlich ist es einfach der Small-Talk, der erlauben soll, mit trinken zu beginnen. </p>
	<p>Apropos Small-Talk zum trinken: Ruft nie eine Ambulanz oder sucht nicht nach der blutverschmierten Axt, wenn ein Deutschschweizer das gesundheitliche Leiden erwähnt: „ich han Spält im Rugge“ (= ich habe Spalten im Rücken), sondern schenkt ihm einfach (wieder) etwas zum Trinken ein. Damit wird der komplett ausgetrocknete Rücken wieder befeuchtet.    </p>
	<p>Die Romands trinken ausserdem nicht aus den oben im Bild gezeigten „kulinarisch hochstehenden“ Weissweingläsern, sondern eher in solchen „gläsernen Bechern“  (mit oder ohne Aufschrift): </p>
	<p><a href='http://www.fwbrugg.ch/pic/shop/P5280674.jpg' rel='nofollow'>http://www.fwbrugg.ch/pic/shop/P5280674.jpg</a></p>
	<p>Wie der abgebildete Aufdruck beweist, sind die auch in der Deutschschweiz beliebt. </p>
	<p>Ich musste übrigens feststellen, dass diese Gläser im Ausland unbekannt sind. Als ich noch in Genf wohnte, wollte ich mal meinen Haushalt mit solchen Weissweingläsern ausrüsten. Dies kam mir natürlich genau an dem Tag in den Sinn, als ich nach Frankreich einkaufen ging. So fand ich dann nur ähnliche, viel zu stark verzierte Gläser (die, glaube ich, als Saki-Gläser zum Verkauf standen).  </p>
	<p>Vorteile dieser kleinen Gläser:<br />
- man kann weniger einschenken, und glaubt dadurch, weniger getrunken zu haben<br />
- sie klingen nicht beim Anstossen, verleiten eher zu weniger Anstoss-Handlungen (siehe Kommentar von Severein: je westlicher – z.B. Romandie – um so weniger Anstossbewegungen)<br />
- man kann sie auch gleich für das „Verriisserli“ oder „le digestif“ ( = Zerreisser/Verdauer, Ausdrücke für Schnaps nach dem Essen) benützen. (um die Schnaps-Zeit könnte ja sowieso niemand mehr aufstehen, um neue Gläser zu holen. Grund: Muskelkater vom Anstossen)
</p>
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