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	<title>Comments on: Gehen  Sie auch auf der Kante? &#8212; Kantengang und Kanterverlust in der Schweiz</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1212</link>
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	<pubDate>Wed, 16 May 2012 22:57:41 +0000</pubDate>
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 		<title>Comment on Gehen  Sie auch auf der Kante? &#8212; Kantengang und Kanterverlust in der Schweiz by: Evelyn</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1212#comment-1330873</link>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 18:39:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1212#comment-1330873</guid>
					<description>Ich finde die Kanter-Erklärung von AnFra echt interessant!

Leider finde ich in den angegebenen Links nirgendwo einen Beleg dafür - daher meine Frage: Gibt es Lexikon-Einträge etc., die diese Theorie untermauern?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich finde die Kanter-Erklärung von AnFra echt interessant!</p>
	<p>Leider finde ich in den angegebenen Links nirgendwo einen Beleg dafür - daher meine Frage: Gibt es Lexikon-Einträge etc., die diese Theorie untermauern?
</p>
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 		<title>Comment on Gehen  Sie auch auf der Kante? &#8212; Kantengang und Kanterverlust in der Schweiz by: Guggeere</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1212#comment-1127232</link>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 12:29:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1212#comment-1127232</guid>
					<description>Ich muss gestehen: «Kantengang» war mir bisher völlig unbekannt. Ich behaupte mal, dass der Ausdruck in der deutschen Schweiz nur einem kleinen Kreis von Leuten bekannt ist. Scheint sich eher um ein Wort für Snobs – äh, NZZ-Leser bzw. -Schreiber – zu handeln, die zeigen wollen, wie gut sie sind: «Was, du kennst ‹Kantengang› nicht? Ts ts ts! Provinzler! Puuretschumpel!»
Meine Google-Suche ergab 255 Ergebnisse auf deutschsprachigen Seiten, 94 für Seiten aus der Schweiz. Zöge man davon NZZ, NZZ Folio und Blogwiese ab, wäre man wahrscheinlich bald bei null.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich muss gestehen: «Kantengang» war mir bisher völlig unbekannt. Ich behaupte mal, dass der Ausdruck in der deutschen Schweiz nur einem kleinen Kreis von Leuten bekannt ist. Scheint sich eher um ein Wort für Snobs – äh, NZZ-Leser bzw. -Schreiber – zu handeln, die zeigen wollen, wie gut sie sind: «Was, du kennst ‹Kantengang› nicht? Ts ts ts! Provinzler! Puuretschumpel!»<br />
Meine Google-Suche ergab 255 Ergebnisse auf deutschsprachigen Seiten, 94 für Seiten aus der Schweiz. Zöge man davon NZZ, NZZ Folio und Blogwiese ab, wäre man wahrscheinlich bald bei null.
</p>
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 		<title>Comment on Gehen  Sie auch auf der Kante? &#8212; Kantengang und Kanterverlust in der Schweiz by: AnFra</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1212#comment-1126580</link>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 14:07:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1212#comment-1126580</guid>
					<description>Zum Ehren des 1. Millionsten Besuchers der Blogwiese wird folgend eine etwas unklare Interpretation geschlachtet.

Die Bezeichnungen „Kanter / Canter“ beim Pferdesport können beim besten Willen und Wissen nicht auf  „Canterbury“ zurück geführt werden. Hier spielt uns sicherlich eine fehlgedeutete Volksetymologie einen Streich!

Innerhalb der Fassmacherei werden die unter die Fässer gelegten Vierkanthölzer als Auflagenhölzer auch „Kanter“ genannt. Diese Kanter haben hier die Aufgabe, die Fässer zu sichern und deren Auflagerungskräfte über eine größere Fläche in den Untergrund abzuleiten. Siehe: (1.)

Der Begriff „Kanter“ lässt sich auch sprachhistorisch und funktionell innerhalb der Pferdeanwendung ableiten, und zwar beim „Saumsattel“. Dieser Saumsattel (auch Transport-, Sparren-, Pack-, Lade-, Last- und Schnürsattel uam.) hatte zur Lastaufnahme eine aufgesetzte Konstruktion aus Vierkantholz, &quot;Kanter&quot; genannt, (sic. „Kanten“!!!), die eine sparrenartige Konstruktion ist. Es hat wie bei den Sparren im Hausdach eine zelt- bzw. sattelförmige Form. Siehe: (2.)
Mit diesem „Kanter“ wurden die aufgeschulterten Lasten gleichmäßig auf den Packsattel verteilt, wobei die hängende Last auf der einen Sattelseite durch diesen „Kanter“ und eine richtige Verzurrung auf der anderen Sattelseite als Auflast auf den Pferderücken wirkt. Eine einfache und geniale Lösung. Siehe: (3.)

Da solche Saum-Pferde bis zu 1,5-fachen (auch 2-fachen) Mannlast tragen mussten, sind sie also nicht in der Lage gewesen, einen schnellen, gestreckten Galopp durchzuführen. Durch diese „Kanter-Sättel“ konnten die Pferde (also alle Schlacht-Rösser und Saum-Pferde gemeinsam) nur einen mäßigen, leichten Galopp durchführen und auch durchhalten, also Reiten „a-la-canter“. 
In filmischen Historien-Schinken sieht man bei den Rittern nur die Schlachtrösser, die Saum-Pferde gibt es dort einfach nicht. Vermutlich war der Anteil der mittelalterlichen militärischen Reitereinheiten im Verhältnis Schlachtrösser zu Saum-Pferden 1 zu 3 oder sogar wesentlich mehr! 

Das sich in Folge die Ursachen und Namens-Quellen in den ritterlichen Turnieren und späteren modernen militärischen Pferdeeinsätzen und dann beim Herrenreiten verschieben und / oder vergessen werden, ist schon fast ein sprachliches Naturgesetz. 
 

Siehe: (1.)   http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Radebeul_Fass.jpg&amp;#38;filetimestamp=20071214131032

Siehe: (2.)  http://de.wikipedia.org/wiki/Sparren

Siehe: (3.) http://www.doppeladler.com/oebh/tragtiere.htm

Wenn in England die Pilger nach „Canterbury“ geritten sind, haben sie sicherlich auch „Saum-Pferde“ und dem „Saum-Sattel“ mit dem zugehörigen „Kanter“ mitgeführt. Die sprachliche Quelle für diese Bezeichnung dürfte bei den auf die britischen Inseln zugewanderten germ. Angeln, Sachsen und Friesen zu finden sein. 
Ruck-Zuck bildet sich eventuell im Mittelalter solch ein Wortspiel: Auf, mit den „Kanter-Pferden“ und ihren „Kanter-Sätteln“ im „Kanter-Galopp“ nach „Canterbury“.     

1 Name, 3 Begriffe und 1.000 Meinungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Zum Ehren des 1. Millionsten Besuchers der Blogwiese wird folgend eine etwas unklare Interpretation geschlachtet.</p>
	<p>Die Bezeichnungen „Kanter / Canter“ beim Pferdesport können beim besten Willen und Wissen nicht auf  „Canterbury“ zurück geführt werden. Hier spielt uns sicherlich eine fehlgedeutete Volksetymologie einen Streich!</p>
	<p>Innerhalb der Fassmacherei werden die unter die Fässer gelegten Vierkanthölzer als Auflagenhölzer auch „Kanter“ genannt. Diese Kanter haben hier die Aufgabe, die Fässer zu sichern und deren Auflagerungskräfte über eine größere Fläche in den Untergrund abzuleiten. Siehe: (1.)</p>
	<p>Der Begriff „Kanter“ lässt sich auch sprachhistorisch und funktionell innerhalb der Pferdeanwendung ableiten, und zwar beim „Saumsattel“. Dieser Saumsattel (auch Transport-, Sparren-, Pack-, Lade-, Last- und Schnürsattel uam.) hatte zur Lastaufnahme eine aufgesetzte Konstruktion aus Vierkantholz, &#8220;Kanter&#8221; genannt, (sic. „Kanten“!!!), die eine sparrenartige Konstruktion ist. Es hat wie bei den Sparren im Hausdach eine zelt- bzw. sattelförmige Form. Siehe: (2.)<br />
Mit diesem „Kanter“ wurden die aufgeschulterten Lasten gleichmäßig auf den Packsattel verteilt, wobei die hängende Last auf der einen Sattelseite durch diesen „Kanter“ und eine richtige Verzurrung auf der anderen Sattelseite als Auflast auf den Pferderücken wirkt. Eine einfache und geniale Lösung. Siehe: (3.)</p>
	<p>Da solche Saum-Pferde bis zu 1,5-fachen (auch 2-fachen) Mannlast tragen mussten, sind sie also nicht in der Lage gewesen, einen schnellen, gestreckten Galopp durchzuführen. Durch diese „Kanter-Sättel“ konnten die Pferde (also alle Schlacht-Rösser und Saum-Pferde gemeinsam) nur einen mäßigen, leichten Galopp durchführen und auch durchhalten, also Reiten „a-la-canter“.<br />
In filmischen Historien-Schinken sieht man bei den Rittern nur die Schlachtrösser, die Saum-Pferde gibt es dort einfach nicht. Vermutlich war der Anteil der mittelalterlichen militärischen Reitereinheiten im Verhältnis Schlachtrösser zu Saum-Pferden 1 zu 3 oder sogar wesentlich mehr! </p>
	<p>Das sich in Folge die Ursachen und Namens-Quellen in den ritterlichen Turnieren und späteren modernen militärischen Pferdeeinsätzen und dann beim Herrenreiten verschieben und / oder vergessen werden, ist schon fast ein sprachliches Naturgesetz. </p>
	<p>Siehe: (1.)   <a href='http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Radebeul_Fass.jpg&amp;filetimestamp=20071214131032' rel='nofollow'>http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Radebeul_Fass.jpg&amp;filetimestamp=20071214131032</a></p>
	<p>Siehe: (2.)  <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Sparren' rel='nofollow'>http://de.wikipedia.org/wiki/Sparren</a></p>
	<p>Siehe: (3.) <a href='http://www.doppeladler.com/oebh/tragtiere.htm' rel='nofollow'>http://www.doppeladler.com/oebh/tragtiere.htm</a></p>
	<p>Wenn in England die Pilger nach „Canterbury“ geritten sind, haben sie sicherlich auch „Saum-Pferde“ und dem „Saum-Sattel“ mit dem zugehörigen „Kanter“ mitgeführt. Die sprachliche Quelle für diese Bezeichnung dürfte bei den auf die britischen Inseln zugewanderten germ. Angeln, Sachsen und Friesen zu finden sein.<br />
Ruck-Zuck bildet sich eventuell im Mittelalter solch ein Wortspiel: Auf, mit den „Kanter-Pferden“ und ihren „Kanter-Sätteln“ im „Kanter-Galopp“ nach „Canterbury“.     </p>
	<p>1 Name, 3 Begriffe und 1.000 Meinungen.
</p>
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