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	<title>Comments on: Die Guillotine muss bleiben &#8212; Gegen die Abschaffung einer alten Tradition</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1189</link>
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	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 03:04:35 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Die Guillotine muss bleiben &#8212; Gegen die Abschaffung einer alten Tradition by: Bense</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1189#comment-1113022</link>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 05:54:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1189#comment-1113022</guid>
					<description>Hm, ich bin gespannt auf die &quot;Freunde der gepflegten Erschießung&quot;, die &quot;Elektrischer Stuhl-Fanclub&quot; und die &quot;Gas-Enthusiasten&quot;...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Hm, ich bin gespannt auf die &#8220;Freunde der gepflegten Erschießung&#8221;, die &#8220;Elektrischer Stuhl-Fanclub&#8221; und die &#8220;Gas-Enthusiasten&#8221;&#8230;
</p>
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 		<title>Comment on Die Guillotine muss bleiben &#8212; Gegen die Abschaffung einer alten Tradition by: Martin in Thailand</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1189#comment-1112478</link>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 05:08:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1189#comment-1112478</guid>
					<description>Wie wäre es mit einer Vereinspartnerschaft mit einem Verein zur Förderung des Guillotinierens in Thailand? Wir üben das Köpfen aber nicht mit Kohlköpfen, die gibt es hier nicht, sondern mit Melonen und wenn die Messer gut sind auch mit Kokosnüssen. Das spritzt auch ganz schön.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wie wäre es mit einer Vereinspartnerschaft mit einem Verein zur Förderung des Guillotinierens in Thailand? Wir üben das Köpfen aber nicht mit Kohlköpfen, die gibt es hier nicht, sondern mit Melonen und wenn die Messer gut sind auch mit Kokosnüssen. Das spritzt auch ganz schön.
</p>
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 		<title>Comment on Die Guillotine muss bleiben &#8212; Gegen die Abschaffung einer alten Tradition by: AnFra</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1189#comment-1112049</link>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 10:01:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1189#comment-1112049</guid>
					<description>Immer diese Modernitäten.

Im letzten Jahrtausend habe ich in D bei einem Kunden im privaten Teilbereich seines Büros seltsame heraldische und berufsständische Darstellungen sowie Bilder seines Großvaters gesehen. Alles deutete auf Metzger, Kopfschlächter, Knochenhauer uäm. hin. Aber etwas stimmte hier nicht. Habe beim Hinweis, dass ich aus der selben Provinz wie sein Großvater stamme, danach gefragt, ob dieser Opa eine bestimmte berufliche Stellung  innehatte und machte mit der Handkante einen angedeuteten Schlag ans Genick.  
Ja! Verdammich. Der Opa war Abdecker und zugleich einer der letzten Henker dort! Auf seinen Hinweis, wenn ich standfest sei, würde er mir ein Erinnerungsstück vom Opa zeigen, war ich gespannt. 
Und dann: Ein Henkerbeil vom Opa! 
Das Ding war recht schwer, hatte beim Anschlagen ein leicht schwirrendes Klingenblatt, eine wohlausgeformte Klingenführung und eine gute Ballanzierung in der Hand. Halt deutsche Wertarbeit aus ca. 1870.

Und dann tauchte die spannende Frage auf: Hat das Ding auch einen Sinnspruch auf seinem Korpus? Es ist wie beim Poesiealbum der kleinen Mädchen: Sinnsprüche können das Leben verändern. Denn die alten Scharfrichter hatten ihre Werkzeuge wie Schwert oder Beil gerne mit solchen Sinnsprüchen belegt. 
Fein in Gravur lautete dieser: „Ich bin der Erlöser“.
Feinfülliger, poetischer und treffender kann sicherlich kein anderer Spruch sein, denn das Beil verändert gewiss das Leben jedes armen Schweines.

Auch Henker haben ihren eigenen Galgenhumor. 

Habe die wahrlügnerische Geschichte vernommen, warum gerade die Henker im deutschsprachigen  Raum so gerne „Zuercher Geschnetzeltes“ gegessen haben. 
Wenn man ein guter Beilhenker werden wollte, musste man üben. Hierzu wurden Tierkadaver, bevorzugt von Schweinen, verwendet, an denen sich der Junghenker mit dem schweren Beil austoben konnten. Am Abend nach den vielen Übungsstunden musste der Junghenker die zerkleinerten Fleischstücke zusammentragen und der Henkerfrau übergeben: 
„Wenn wir schon ne Sau zerhacken, gibt’s am nächsten Tag wenigstens Zuercher Geschnetzeltes. Wir lassen nichts verrecken!“.

Wohl bekommst!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Immer diese Modernitäten.</p>
	<p>Im letzten Jahrtausend habe ich in D bei einem Kunden im privaten Teilbereich seines Büros seltsame heraldische und berufsständische Darstellungen sowie Bilder seines Großvaters gesehen. Alles deutete auf Metzger, Kopfschlächter, Knochenhauer uäm. hin. Aber etwas stimmte hier nicht. Habe beim Hinweis, dass ich aus der selben Provinz wie sein Großvater stamme, danach gefragt, ob dieser Opa eine bestimmte berufliche Stellung  innehatte und machte mit der Handkante einen angedeuteten Schlag ans Genick.<br />
Ja! Verdammich. Der Opa war Abdecker und zugleich einer der letzten Henker dort! Auf seinen Hinweis, wenn ich standfest sei, würde er mir ein Erinnerungsstück vom Opa zeigen, war ich gespannt.<br />
Und dann: Ein Henkerbeil vom Opa!<br />
Das Ding war recht schwer, hatte beim Anschlagen ein leicht schwirrendes Klingenblatt, eine wohlausgeformte Klingenführung und eine gute Ballanzierung in der Hand. Halt deutsche Wertarbeit aus ca. 1870.</p>
	<p>Und dann tauchte die spannende Frage auf: Hat das Ding auch einen Sinnspruch auf seinem Korpus? Es ist wie beim Poesiealbum der kleinen Mädchen: Sinnsprüche können das Leben verändern. Denn die alten Scharfrichter hatten ihre Werkzeuge wie Schwert oder Beil gerne mit solchen Sinnsprüchen belegt.<br />
Fein in Gravur lautete dieser: „Ich bin der Erlöser“.<br />
Feinfülliger, poetischer und treffender kann sicherlich kein anderer Spruch sein, denn das Beil verändert gewiss das Leben jedes armen Schweines.</p>
	<p>Auch Henker haben ihren eigenen Galgenhumor. </p>
	<p>Habe die wahrlügnerische Geschichte vernommen, warum gerade die Henker im deutschsprachigen  Raum so gerne „Zuercher Geschnetzeltes“ gegessen haben.<br />
Wenn man ein guter Beilhenker werden wollte, musste man üben. Hierzu wurden Tierkadaver, bevorzugt von Schweinen, verwendet, an denen sich der Junghenker mit dem schweren Beil austoben konnten. Am Abend nach den vielen Übungsstunden musste der Junghenker die zerkleinerten Fleischstücke zusammentragen und der Henkerfrau übergeben:<br />
„Wenn wir schon ne Sau zerhacken, gibt’s am nächsten Tag wenigstens Zuercher Geschnetzeltes. Wir lassen nichts verrecken!“.</p>
	<p>Wohl bekommst!
</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
 		<title>Comment on Die Guillotine muss bleiben &#8212; Gegen die Abschaffung einer alten Tradition by: Peter Walser</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1189#comment-1111604</link>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 13:22:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1189#comment-1111604</guid>
					<description>Um schwindenden Mitgliederzahlen gleich von vornherein vorzubeugen könnte man auch gleich grosse Teile der Bevölkerung zwangsrekrutieren.

Da man nebenbei auch Kohl verarbeitet könnte man gleich alle kochfähigen Frauen im Alter von 20 bis 35 zur Mitgliedschaft verpflichten, über Rechtegleichheit zwischen Mann und Frau und anderen seit Zeiten der Guillotine eingeführten Schnickschnack darf man getrost hinwegsehen, dafür gibt es schliessich Präzedenzfälle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Um schwindenden Mitgliederzahlen gleich von vornherein vorzubeugen könnte man auch gleich grosse Teile der Bevölkerung zwangsrekrutieren.</p>
	<p>Da man nebenbei auch Kohl verarbeitet könnte man gleich alle kochfähigen Frauen im Alter von 20 bis 35 zur Mitgliedschaft verpflichten, über Rechtegleichheit zwischen Mann und Frau und anderen seit Zeiten der Guillotine eingeführten Schnickschnack darf man getrost hinwegsehen, dafür gibt es schliessich Präzedenzfälle.
</p>
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 		<title>Comment on Die Guillotine muss bleiben &#8212; Gegen die Abschaffung einer alten Tradition by: opa</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1189#comment-1111565</link>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 10:38:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1189#comment-1111565</guid>
					<description>Na, das ist wohl ein mutiger Text in der Schweiz! Bin gespannt, wann die ersten Kommentare á la &quot;Aber in Deutschland habt ihr doch auch die Bundeswehr&quot; kommen. Umso mehr herzlichen Glückwunsch zu diesem brillanten Text!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Na, das ist wohl ein mutiger Text in der Schweiz! Bin gespannt, wann die ersten Kommentare á la &#8220;Aber in Deutschland habt ihr doch auch die Bundeswehr&#8221; kommen. Umso mehr herzlichen Glückwunsch zu diesem brillanten Text!
</p>
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