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	<title>Comments on: Die Hassliebe zu den Deutschen &#8212; Roger de Weck befragt Thomas Maissen</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1032</link>
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	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 02:58:39 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Die Hassliebe zu den Deutschen &#8212; Roger de Weck befragt Thomas Maissen by: Hans</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1032#comment-860707</link>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 09:26:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1032#comment-860707</guid>
					<description>@ Eric
Eric says:
„Bei der Geschichtsstunde hab ich soeben vor allem eines gelernt, wie erschreckend kleinkariert dies alles ist und wie lang dieser Schmarn schon so geht. Ich mach da nicht mehr mit, den nächste der mir mit irgendwelchen Klischees kommt oder mir irgend eine Flagge vor die Nase hält um mich zu provozieren lass ich einfach stehen und geh weiter. Das macht der dann dreimal und dann lässt er es und wir können vielleicht irgendwann mal anfangen uns mit echten Problemen zu befassen.“

Ich kann den diesen emotionalen Aufbrauser  nachvollziehen, aber ich glaube, dass er eine Haltung zeigt, die zu manchen Fehlschluessen fuehren kann. Ich bin mit einer Franzoesin verheiratet und hatte / habe mit Vorurteilen gegenueber den Deutschen zu kaempfen. Wobei kaempfen nicht das richtige Wort ist : auseinandersetzen waere besser. Wir haben uns der Vergangenheit zu stellen, auch wenn man wie ich nicht beteiligt war. In den Koepfen der meisten wird man einer geschichtlichen Phase zugeordnet bzw. man bekommt bestimmte Stereotype auf die Stirn geklebt. Das wird  einem nicht offen gesagt; es ist aber gut, diesen Sachverhalt sich immer vor Augen zu halten. Die politischen Sonntagsreden ueber Freundschaft zwischen den Voelkern sind ein Schmarren: da man mich sehr haeufig fuer einen Franzosen haelt, verlaesst man den konfliktfreien und nutzbringenden Small-Talk und zeigt seine wahre Meinung ueber die Deutschen.
Kurz, damit muss man leben und sich keinen Illusionen hingeben! Ich schreite nur noch ein, wenn man mich persoenlich in diese Stereotypenkiste packen will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Eric<br />
Eric says:<br />
„Bei der Geschichtsstunde hab ich soeben vor allem eines gelernt, wie erschreckend kleinkariert dies alles ist und wie lang dieser Schmarn schon so geht. Ich mach da nicht mehr mit, den nächste der mir mit irgendwelchen Klischees kommt oder mir irgend eine Flagge vor die Nase hält um mich zu provozieren lass ich einfach stehen und geh weiter. Das macht der dann dreimal und dann lässt er es und wir können vielleicht irgendwann mal anfangen uns mit echten Problemen zu befassen.“</p>
	<p>Ich kann den diesen emotionalen Aufbrauser  nachvollziehen, aber ich glaube, dass er eine Haltung zeigt, die zu manchen Fehlschluessen fuehren kann. Ich bin mit einer Franzoesin verheiratet und hatte / habe mit Vorurteilen gegenueber den Deutschen zu kaempfen. Wobei kaempfen nicht das richtige Wort ist : auseinandersetzen waere besser. Wir haben uns der Vergangenheit zu stellen, auch wenn man wie ich nicht beteiligt war. In den Koepfen der meisten wird man einer geschichtlichen Phase zugeordnet bzw. man bekommt bestimmte Stereotype auf die Stirn geklebt. Das wird  einem nicht offen gesagt; es ist aber gut, diesen Sachverhalt sich immer vor Augen zu halten. Die politischen Sonntagsreden ueber Freundschaft zwischen den Voelkern sind ein Schmarren: da man mich sehr haeufig fuer einen Franzosen haelt, verlaesst man den konfliktfreien und nutzbringenden Small-Talk und zeigt seine wahre Meinung ueber die Deutschen.<br />
Kurz, damit muss man leben und sich keinen Illusionen hingeben! Ich schreite nur noch ein, wenn man mich persoenlich in diese Stereotypenkiste packen will.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Die Hassliebe zu den Deutschen &#8212; Roger de Weck befragt Thomas Maissen by: jo-SR</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1032#comment-860623</link>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 22:19:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1032#comment-860623</guid>
					<description>&quot;Nur die ganze “Deutsch - Schweiz ; Schweiz - Deutsch” Diskussion hat doch auch etwas von einem “Schmarrn”  &quot;

Jetzt kann ich dir folgen ;-)

@Jens, zu deinem Anti Spam Filter
0 x 0 ist nicht definiert, &amp;#38; minus ! davon ebensowenig</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8220;Nur die ganze “Deutsch - Schweiz ; Schweiz - Deutsch” Diskussion hat doch auch etwas von einem “Schmarrn”  &#8221;</p>
	<p>Jetzt kann ich dir folgen <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>@Jens, zu deinem Anti Spam Filter<br />
0 x 0 ist nicht definiert, &amp; minus ! davon ebensowenig
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Die Hassliebe zu den Deutschen &#8212; Roger de Weck befragt Thomas Maissen by: Egon</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1032#comment-860534</link>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 12:36:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1032#comment-860534</guid>
					<description>@ Brun(o)egg

verschwurbelt (schönes Wort) aber nein, liegt wie meistens im &quot;Auge des Betrachters&quot;. Zumindest verstehe ich auch beim zweiten Durchlesen eigentlich alles.

Aber natürlich erkennst Du genau die Symbolik, die dahinter steht. Und man hätte diese auch in die Worte fassen können, die Eric in seinem Comment gebraucht hat.

Klar ist es unfair, de Weck auf die gleiche Ebene wie Pilawa zu hiefen. Nur die ganze &quot;Deutsch - Schweiz ; Schweiz - Deutsch&quot;  Diskussion hat doch auch etwas von einem &quot;Schmarrn&quot;   ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Brun(o)egg</p>
	<p>verschwurbelt (schönes Wort) aber nein, liegt wie meistens im &#8220;Auge des Betrachters&#8221;. Zumindest verstehe ich auch beim zweiten Durchlesen eigentlich alles.</p>
	<p>Aber natürlich erkennst Du genau die Symbolik, die dahinter steht. Und man hätte diese auch in die Worte fassen können, die Eric in seinem Comment gebraucht hat.</p>
	<p>Klar ist es unfair, de Weck auf die gleiche Ebene wie Pilawa zu hiefen. Nur die ganze &#8220;Deutsch - Schweiz ; Schweiz - Deutsch&#8221;  Diskussion hat doch auch etwas von einem &#8220;Schmarrn&#8221;   <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Die Hassliebe zu den Deutschen &#8212; Roger de Weck befragt Thomas Maissen by: Brun(o)egg</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1032#comment-860526</link>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 10:59:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1032#comment-860526</guid>
					<description>@ Egon

Ein bisschen verschwurbelt und bemüht originell dein Text. Findest Du nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Egon</p>
	<p>Ein bisschen verschwurbelt und bemüht originell dein Text. Findest Du nicht?
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Die Hassliebe zu den Deutschen &#8212; Roger de Weck befragt Thomas Maissen by: Eric</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1032#comment-860397</link>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 21:20:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1032#comment-860397</guid>
					<description>Jedes Land schafft sich seinen nationalen Mythos um die eigene Existenz zu rechtfertigen. In der Deutschen bzw. deutschsprachigen Welt ist dies besonders anschaulich. Noch zu Urgroßvaters Zeiten hat sich jeder Salzburger eigentlich als Bayer gefühlt, und zusammen mit dem Bayer als Deutscher. Nach dem Krieg für den ein Herr aus Österreich maßgeblich verantwortlich war hat man dann das Kunststück geschafft sich in die Opferrolle zu bringen und gleichzeitig einen eigenen Nationalstaat aufzubauen der mit &quot;den Deutschen&quot; (die es in der heutigen Form als Staat gerade einmal seit 1949 gibt!) nichts zu tun hat (Ausland!), folglich auch nicht mit &quot;deren&quot; Verbrechen und &quot;deren&quot; Faschismus (freilich war das noch ganz anders solang die Wehrmacht Erfolge feierte und der Reichskanzler seine Heimat &quot;heimholte&quot; in das Reich). Seit dem Zweiten Weltkrieg besteht ein Großteil der nationalen Identität der Österreicher aus Abgrenzung gegenüber den &quot;Daitschn&quot;. Keine ZiB Sendung im ORF bei dem nicht irgendwas mit Deutschland verglichen wird, natürlich immer zum Vorteil von Österreich. So geht das in jedem Lebensbereich weiter. 
Paar Jahrhunderte früher war es ganz ähnlich mit den Niederländern die zwar heute noch in ihrer Nationalhymne von &quot;deutschem Blut&quot; (Duitsen bloed) singen aber sonst natürlich mit den &quot;Duitsen&quot; nichts zu tun haben wollen und sie, man ahnt es, verachten. So ist es mit Schweizern im Prinzip auch. 
Zurück zu der Kriegssache, auch in der sog. &quot;Deutsch-Deutschen&quot; Geschichte war dies so. Die DDR hat die gesamte Kriegsschuld auf den faschistischen Westdeutschen abgeladen (darum ja auch der antifaschistische Schutzwall), schon in den Schulen ein Hassbild aufgebaut indem ganz gezielt die Geschichte so hingedreht wurde dass es noch keine direkte Lüge war aber eben manches fortgelassen wurde etc. so dass der Eindruck entstand, es war schon richtig so dass es die DDR gibt und mit dem Klassenfeind hat die ohnehin nicht viel gemein. Hätte es nach dem Mauerfall nicht direkt die Wiedervereinigung gegeben und man hätte die DDR als unabhängigen Staat belassen, ich wette heute (20 Jahre danach) hätte sich dort bereits ein Nationalbewusststein entwickelt und man könnte die selben Abwehrmechanismen gegenüber den &quot;Wessis&quot; beobachten wie gegenüber den &quot;Schwobn&quot;, den &quot;Piefke&quot; oder dem &quot;Mof&quot; wie man in Holland sagt. 

Mir persönlich ist dies alles egal wie suspekt. Wer mal die Welt bereist wird merken wie nichtig und kleinkariert dieses ganze Regionalgetue ist. Die Great Lakes in den USA sind so groß wie ganz Mitteleuropa. Alaska, einer von 50 Bundesstaaten der USA, ist größer als Westeuropa (mit weniger Einwohnern als Zürich). Das Universum hat Milliarden Galaxien mit jeweils Milliarden Sternen. Und hier auf diesem winzigen Fleck im kleinen Europa haben wir nichts besseres zu tun als uns gegenseitig dafür zu hassen ob jemand Semmel, Brötchen, Wecken, Weckli, Stulle, Bemme oder was-weiss-ich-was sagt. 

Bei der Geschichtsstunde hab ich soeben vor allem eines gelernt, wie erschreckend kleinkariert dies alles ist und wie lang dieser Schmarn schon so geht. Ich mach da nicht mehr mit, den nächste der mir mit irgendwelchen Klischees kommt oder mir irgend eine Flagge vor die Nase hält um mich zu provozieren lass ich einfach stehen und geh weiter. Das macht der dann dreimal und dann lässt er es und wir können vielleicht irgendwann mal anfangen uns mit echten Problemen zu befassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Jedes Land schafft sich seinen nationalen Mythos um die eigene Existenz zu rechtfertigen. In der Deutschen bzw. deutschsprachigen Welt ist dies besonders anschaulich. Noch zu Urgroßvaters Zeiten hat sich jeder Salzburger eigentlich als Bayer gefühlt, und zusammen mit dem Bayer als Deutscher. Nach dem Krieg für den ein Herr aus Österreich maßgeblich verantwortlich war hat man dann das Kunststück geschafft sich in die Opferrolle zu bringen und gleichzeitig einen eigenen Nationalstaat aufzubauen der mit &#8220;den Deutschen&#8221; (die es in der heutigen Form als Staat gerade einmal seit 1949 gibt!) nichts zu tun hat (Ausland!), folglich auch nicht mit &#8220;deren&#8221; Verbrechen und &#8220;deren&#8221; Faschismus (freilich war das noch ganz anders solang die Wehrmacht Erfolge feierte und der Reichskanzler seine Heimat &#8220;heimholte&#8221; in das Reich). Seit dem Zweiten Weltkrieg besteht ein Großteil der nationalen Identität der Österreicher aus Abgrenzung gegenüber den &#8220;Daitschn&#8221;. Keine ZiB Sendung im ORF bei dem nicht irgendwas mit Deutschland verglichen wird, natürlich immer zum Vorteil von Österreich. So geht das in jedem Lebensbereich weiter.<br />
Paar Jahrhunderte früher war es ganz ähnlich mit den Niederländern die zwar heute noch in ihrer Nationalhymne von &#8220;deutschem Blut&#8221; (Duitsen bloed) singen aber sonst natürlich mit den &#8220;Duitsen&#8221; nichts zu tun haben wollen und sie, man ahnt es, verachten. So ist es mit Schweizern im Prinzip auch.<br />
Zurück zu der Kriegssache, auch in der sog. &#8220;Deutsch-Deutschen&#8221; Geschichte war dies so. Die DDR hat die gesamte Kriegsschuld auf den faschistischen Westdeutschen abgeladen (darum ja auch der antifaschistische Schutzwall), schon in den Schulen ein Hassbild aufgebaut indem ganz gezielt die Geschichte so hingedreht wurde dass es noch keine direkte Lüge war aber eben manches fortgelassen wurde etc. so dass der Eindruck entstand, es war schon richtig so dass es die DDR gibt und mit dem Klassenfeind hat die ohnehin nicht viel gemein. Hätte es nach dem Mauerfall nicht direkt die Wiedervereinigung gegeben und man hätte die DDR als unabhängigen Staat belassen, ich wette heute (20 Jahre danach) hätte sich dort bereits ein Nationalbewusststein entwickelt und man könnte die selben Abwehrmechanismen gegenüber den &#8220;Wessis&#8221; beobachten wie gegenüber den &#8220;Schwobn&#8221;, den &#8220;Piefke&#8221; oder dem &#8220;Mof&#8221; wie man in Holland sagt. </p>
	<p>Mir persönlich ist dies alles egal wie suspekt. Wer mal die Welt bereist wird merken wie nichtig und kleinkariert dieses ganze Regionalgetue ist. Die Great Lakes in den USA sind so groß wie ganz Mitteleuropa. Alaska, einer von 50 Bundesstaaten der USA, ist größer als Westeuropa (mit weniger Einwohnern als Zürich). Das Universum hat Milliarden Galaxien mit jeweils Milliarden Sternen. Und hier auf diesem winzigen Fleck im kleinen Europa haben wir nichts besseres zu tun als uns gegenseitig dafür zu hassen ob jemand Semmel, Brötchen, Wecken, Weckli, Stulle, Bemme oder was-weiss-ich-was sagt. </p>
	<p>Bei der Geschichtsstunde hab ich soeben vor allem eines gelernt, wie erschreckend kleinkariert dies alles ist und wie lang dieser Schmarn schon so geht. Ich mach da nicht mehr mit, den nächste der mir mit irgendwelchen Klischees kommt oder mir irgend eine Flagge vor die Nase hält um mich zu provozieren lass ich einfach stehen und geh weiter. Das macht der dann dreimal und dann lässt er es und wir können vielleicht irgendwann mal anfangen uns mit echten Problemen zu befassen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
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